"Sommerabendlich(t)"-Benefizveranstaltung, 19.7.2014

"Change your mind"

"One little heart"

Sommerabendlich(t) am 19. Juli 2014 in Pohlheim

Am letzten Samstag fand in der durch das Pohlheimer Floristikfachgeschäft „Sti(e)lwerk“ mit Sonnenblumen, Kerzen und Dekomaterial wunderbar sommerlich ausgeschmückten Alten Kirche aus besonderem Anlass ein „Sommerabendlich(t)“ statt. Eingeladen wurde zu beschwingten, heiteren, hellen und nachdenklichenGeschichten und Liedern rund um den Sommer. Für Herz und Seele, alles handgemacht.

 

Mitwirkende waren Susann Charis (Gesang und Gitarre), Peter Fett (Keyboard und Gesang), Nils Fett (Schlagzeug), Lilli Fett (Gesang), Antje Fuhr (Gesang), Eva Saarbourg (Plakate, Gesang und Gitarre), Andreas Schmandt (Texte) und Barbara Wolters (Texte).

Als besondere Gäste – Anlass des Abends – wurden Oliver Z. sowie Joshua E. begrüßt, zwei der Spendenkinder der Winterabendlich(t)-Reihe, die in Pohlheim zu Besuch weilten. Die Spenden haben sie in ihren Therapien unterstützt.

 

Der rote Faden des Abends bildete der Inhalt der Aussage „dahinter zu schauen, tiefer zu schauen. Menschen und Situationen mit dem zweiten oder dritten Blick anzuschauen. Sich die Zeit zu nehmen um wertvolle Momente im Leben wahrnehmen zu können“. So auch die vorgetragenen wenigen englisch-sprachigen Lieder zu betrachten, sollte man der Sprache nicht mächtig sein. Manchmal scheint es sogar besser, etwas nicht zu verstehen, etwas nicht nur mit dem Verstand erfassen zu wollen. Am besten einfach darauf einlassen, sich wegtragen lassen von der Melodie, dem Klang der Worte. Fühlen, was die Aussage sein kann, was sie für jeden einzelnen bedeuten kann; was in die eigene Wahrheit passt. Den Sinn erfasst man sowieso nur jenseits der Worte. Und das kam an diesem Abend wunderbar an, das war zu spüren.

 

Susann sang zu Beginn ihr Lied „This moment“, begleitete sich dabei selbst auf der Gitarre und ging währenddessen vom hinteren Eingang nach vorne, was eine besondere Klang-Stimmung in der an sich schon schönen Alten Kirche erzeugte.

 

Nach der Begrüßung der Gäste, speziell der zwei Ehrengäste Oli und Joshua, durch Andreas und einführenden Worten über unterschiedliche Sichtweisen, eigene Wahrheiten und einem bewussteren Umgang mit sich und dem Leben, folgte der Auftritt von Oli und Susann. Und so waren es besonders das von Oliver mit Susann komponierte und vorgetragene Lied „Ja das Leben ist so schön“ sowie das von Lilli Fett vorgetragene Stück „Dir gehört mein Herz“ die hellen puren Momente des Abends, die die Gäste mitklatschen und singen ließen, die Gänsehaut erzeugten. Lilli wurde bei ihrem Vortrag von Nils am Schlagzeug, von Antje gesanglich und von Peter am Keyboard begleitet.

 

Aber auch die eingestreuten nachdenklichen Texte zwischen den Liedvorträgen über verschiedene Lebenssituationen sprachen an. Sie handelnden darüber z. B., dass manche ihr Leben lang nur für andere da sind und sich und ihre Bedürfnisse selbst ganz vergessen und der Aufruf „Mach es selbst nicht so“, oder Barbaras Geschichte von dem Haus mit den vielen Räumen in und um uns, gemeint sind hierbei u.a. die vielen Lebenssituationen und Menschen auf die man trifft, sowie die inneren Prozesse, die einen beschäftigen können, in denen jeder einzelne Raum betreten werden und selbst entschieden werden kann, wie lange man dort verweilt, die Geschichte über Großmutters Geschenk – „Das Geheimnis des Daseins ist die Liebe!“, oder der Text mit dem Taxifahrer und der alten Dame, der unseren Alltag und dessen Abläufe beleuchtet, der die Hektik, das Gehupe auf den Straßen in Frage stellt und eher auf die kleinen Momente dazwischen hinweist, die oft nicht gesehen, wahrgenommen, werden.

 

Eva und Susann trugen voller Lebensfreude ihre sommerlich leichten und beschwingten Eigenkompositionen „Change your mind“ und „One little heart“ vor - weitere Ohrwürmer.

Ein heiterer Text über den Grilltrieb im Manne, das nachbarschaftliche gegenseitige Hochschaukeln, als erster das Beste/Größte auf dem Grill zu haben, leitete das Ende der Benefizveranstaltung ein.

 

Nach der Verabschiedung sangen alle gemeinsam ein Sommerlied, das im wahrsten Sinne „unter die Haut“ ging. Ein wunderschöner gemeinsamer Abend in der Alten Kirche ging zu Ende, der privat noch bis tief in die laue Sommernacht gefeiert wurde.

Die bisher positiven Rückmeldungen erfreuen und bestätigen uns in unserem ehrenamtlichen Tun für und mit anderen Menschen.Dafür wünschen wir uns weitere offene Menschen, die Engstirnigkeit, Vorurteile, Berührungsängste, Dogmatismus und Kritisieren wandeln können in Neugier, Mut, Integrität und eigenverantwortliche Mündigkeit.

Dankesschreiben von Oliver

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